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Zivilschutz-Probealarm am 03. Oktober 2026

24.09.2026 08:27

NÖZSV

©Marktgemeinde Thaya

Zivilschutzprobealarm erinnert an Warnsignale und die richtige Reaktion im Ernstfall

 

Wenn am Samstag, dem 3. Oktober, zwischen 12.00 und 12.45 Uhr in Niederösterreich die Sirenen heulen, besteht kein Grund zur Sorge: Es ist Zivilschutzprobealarm. Österreichweit werden an diesem Tag mehr als 8.000 Sirenen auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft.

Der jährliche Probealarm ist aber mehr als ein technischer Test. Er soll vor allem eines sicherstellen: Im Ernstfall sollen die Menschen wissen, was die verschiedenen Sirenensignale bedeuten und wie sie darauf reagieren müssen.

„In Niederösterreich sorgen rund 8.000 Sirenen für die Sicherheit der Bevölkerung. In unseren Städten und Gemeinden, aber auch in den Katastralgemeinden, stellen sie im Notfall eine rasche und funktionierende Alarmierung sicher“, betont NÖZSV-Präsident LAbg. Bgm. Christoph Kainz. „Der jährliche Probealarm gibt uns die Möglichkeit, die Technik zu überprüfen – und gleichzeitig die Bevölkerung daran zu erinnern, was die einzelnen Signale bedeuten.“

 

Drei Signale, drei Bedeutungen

Beim Probealarm werden nacheinander die drei wichtigsten Sirenensignale getestet:


  • Warnung: drei Minuten gleichbleibender Dauerton
  • Alarm: eine Minute auf- und abschwellender Heulton
  • Entwarnung: eine Minute gleichbleibender Dauerton

Wer die Signale kennt, kann im Ernstfall rasch und richtig reagieren. Informationen über Radio, Fernsehen, Internet oder offizielle Warnkanäle geben dann Auskunft darüber, was konkret zu tun ist.


Sirene und Handy arbeiten zusammen

Mit AT-Alert gibt es inzwischen ein zusätzliches Warnsystem, das Gefahrenmeldungen direkt auf Mobiltelefone übermitteln kann. Die Sirene bleibt trotzdem ein wichtiger Bestandteil des österreichischen Warnsystems. Sie erreicht auch Menschen, die gerade kein Smartphone verwenden oder keine Warn-App installiert haben.

„Sirenen und AT-Alert sind keine Gegenspieler, sondern ergänzen einander“, so Kainz. „Je mehr Menschen wir im Ernstfall über unterschiedliche Wege erreichen, desto besser.“


24.09.2026